Chrysler '41

Ein Schmuckstück entsteht

Hier nun ein ganz besonderes Projekt, das ebenfalls über Umwege zu uns gekommen ist und das wir nun im Kundenauftrag umsetzen.

Vorab ein bisschen Geschichtliches zum Fahrzeug im allgemeinen:
Der Chrysler Windsor war ein vom US-amerikanischen Automobilhersteller Chrysler von 1939 bis 1961 angebotenes PKW-Modell. Der erste Chrysler Windsor (1939) war vom Royal abgeleitet und stellte eine besser ausgestattete Sonderserie dar.

Serien C25 und C28 (1940–1941): Wiederum teilte der Windsor (jetzt als eigene Modellbezeichnung ohne Royal) das auf 3112 mm verlängerte Chassis und die erstarkten Reihensechszylindermotoren mit dem Royal. Neu dazu war allerdings das Modell Highlander mit den gleichen technischen Details gekommen. Der Highlander war in diesem Jahr das Spitzenmodell unter den Sechszylinder-Chrysler, der Windsor nahm die mittlere Position ein. Zu den vier Aufbauversionen des Vorjahres waren noch ein Cabriolet mit nur 3 Sitzen und eine 2-türige Limousine gekommen.

Quelle: Wikipedia – Weiterführende Informationen zum Chrysler Bj 41 gibt’s hier


Soviel zum Geschichtlichen. Es handelt sich bei diesem Projekt ebenfalls um eine Vollrestaurierung. Das Fahrzeug wurde ursprünglich aus Deutschland importiert und an eine spezialisierte Werkstatt im Raum Aargau zur Restauration weitergegeben. Aus diversen Gründen entschied sich der jetzige Besitzer, das Fahrzeug von dort wieder abzuziehen und es einem in der Region hier ansässigen, ebenfalls auf Restaurationen spezialisierten, Fachmann zu übergeben welcher das Fahrzeug fachgerecht von Rost befreite.

Da dieser bereits seit langem eng mit dem Inhaber von Travis-American-Classics zusammenarbeitet fand der Chrysler schlussendlich den Weg zu uns.

Es wurde bereits einiges am Fahrzeug fertig gestellt. Aktuell ist bereits der Motor und das Getriebe revidiert und auch die Elektrik ist einsatzbereit. Aber wie so oft liegt das Problem im Detail. Und in diesem Falle an einigen wichtigen und für den Fahrzeugbetrieb notwendigen Details, die man leider nicht einfach “später” einbauen kann.

Zum einen fehlen noch die Bremsen. Na gut – kann man natürlich behaupten, Bremsen werden sowieso überbewertet und ohne ist man auch viel schneller. Tja – aber Problem #2 ist der fehlende Tank – und ohne den geht nun mal leider gar nichts.

Aktuell – Stand November 2015 – sind noch folgende Arbeiten (teils wegen schwieriger Teilebeschaffung) ausstehend:

  • Tank
  • Bremsen, Bremsbacken
  • Armaturenbrettverkabelung
  • Frontscheibe, Türfenster
  • Kleinteile wie Scheinwerferdichtringe u.ä.

Trotzdem sind wir guter Dinge und gehen davon aus, dass wir das Fahrzeug im Jahr 2016 ab MFK dem Besitzer übergeben dürfen.

Aktualisierung: Stand 09.2017: Das Fahrzeug konnte wegen Problemen bei den Lieferterminen von Teilen aus den USA leider nicht wie geplant 2016 fertig gestellt werden.

ABER … er läuft bereits … viel ist nicht mehr zu machen.